Bildungsprojekte/Digikompz/Filter Bubble

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Algorithmus is watching for you - droht die »Filter Bubble«? – 27.10.2014

Mit einem nie dagewesenen Zugang zu Informationen jeder Art ist das Internet heute das Alltagsmedium. Gerade Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter sind für viele zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Diese Kanäle zeigen uns allerdings häufig nur einen bestimmten Ausschnitt des Meinungsspektrums - und zwar denjenigen, der unsere eigenen Meinungen bestätigt. Was die Algorithmen zu uns durchlassen, hängt vor allem damit zusammen, wem wir folgen, mit wem wir befreundet sind und welche Webseiten wir besuchen. Droht dadurch eine zersplitterte Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität? Braucht es eine Regulierung oder zumindest eine Offenlegung der Filteralgorithmen? Und wie können wir als Nutzer selbst die „Filter Bubble“ zumindest teilweise zum Zerplatzen bringen?

ReferentInnen

René König studierte Soziologie an der Universität Bielefeld und der Linköpings Universitet (Schweden). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und ist derzeit Doktorand am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie. Zu seinen Forschungsinteressen gehört insbesondere der Wandel gesellschaftlichen Wissens durch das Internet. 2014 hat er mit Miriam Rasch das Buch “Society of the Query Reader. Reflections on Web Search” (Amsterdam: Institute of Network Cultures) herausgegeben, in dem die Rolle von Suchmaschinen aus interdisziplinären Perspektiven kritisch erörtert wird. Zuvor analysierte König zusammen mit Michael Nentwich in dem Buch „Cyberscience 2.0. Research in the Age of Digital Social Networks” (2012 erschienen bei Campus, Frankfurt/New York) den Einfluss des Web 2.0 auf die Wissenschaftskommunikation. Er twittert unter dem Account @r_koenig.

Saskia Sell studierte Anglistik/Amerikanistik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Warwick/Coventry und der New York University. Sie war im Onlinejournalismus, in der Studiengangsentwicklung und der internationalen Journalistenweiterbildung tätig und ist nun wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle Journalistik des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU. Am Lehrstuhl von Prof. Lünenborg ist sie ebenfalls Doktorandin und forscht zu diskursiven Aushandlungsprozessen von Kommunikationsfreiheit. Im Rahmen dessen war sie im Sommer 2014 als Visiting Researcher an der University of Oslo am Schwerpunktbereich "Democracy and freedom of expression in the media" zu Gast. Zu ihren Forschungs- und Lehrschwerpunkten gehören außerdem die Wechselwirkung von IuK-Technologie und Gesellschaft im Feld der Onlineforschung, der Politische Journalismus sowie die Medien- und Demokratietheorie. Sie lebt in Berlin und twittert fachaffin aber privat unter @_scs.

Moderation

Die Veranstaltung wurde moderiert von Nina Lindlahr.

Dokumentation

Zusammenfassung der Veranstaltung mit Interviews mit den ReferentInnen:
Kompletter Mitschnitt der Veranstaltung:






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Digitale Kompetenzen Broschüre

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